Pressespiegel

Presse 2019

Die Stadtgärtner*innen vom Alaunplatz planen die Saison 2019. Wie Vorstand Benjamin Rous mitteilt, soll dazu am Sonnabend um 14.30 Uhr das erste Planungstreffen auf dem Abenteuer-Spielplatz Panama an der Seifhennersdorfer Straße stattfinden. In der darauffolgenden Woche ist dann auch schon der erste Aktionstag geplant und der Gemeinschafts­­­garten auf dem Alaunplatz wird geöffnet, um den Garten für den Saisonstart fit zu machen.

Stadtgarten auf dem Alaunplatz - Foto: Archi 2017 - Jonas Oeij

Stadtgarten auf dem Alaunplatz – Foto: Archi 2017 – Jonas Oeij

Aus dem Programm: Beete verteilen, Pflanzen aussähen, andere Stadtgärtner*innen kennenlernen.

Rous erläutert, warum eine solche Auftaktveranstaltung sinnvoll ist, obwohl der Garten natürlich während der Saison für Besucher geöffnet ist. „Wir haben gute Erfahrungen mit einem gemeinsamen Treffen und Vorbereiten vorneweg gemacht, um die gemeinsame Saison mit allen Interessierten besser zu koordinieren“, sagt er. Ein solches Treffen ermögliche es, eventuell vorhandenen Fragen zu beantworten, und den potenziellen Gärtner*innen beim Saisonstart und in der kommenden Saison gut zu unterstützen und auf deren Wünsche einzugehen.

Stadtgärtnern auf dem Alaunplatz

  • Den Stadtgarten auf dem Alaunplatz gibt es schon seit 2016, weitere Infos dazu unter www.stadtgaerten.org

Presse 2018

21.04.2018 17:00 Uhr

Im Gemeinschaftsgarten des Neustädter Parks wurden nun Nisthilfen für Wildbienen aufgestellt. Das soll helfen, die bedrohten Tiere zu schützen

Von Sarah Herrmann

Noch ist es still rund um das neue Insektenhotel im Alaunpark. Doch wer in den kommenden Tagen einen Spaziergang durch die Grünanlage macht, kann horchen, ob bereits ein Summen den Gemeinschaftsgarten in der Grünanlage erfüllt. Dort wurden die Nisthilfen für Wildbienen von dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Dresden und dem Verein Stadtgärten aufgestellt. Der Verein betreibt den Garten im Alaunpark. Das soll einerseits helfen, die kleinen Tiere zu schützen. Andererseits wollen die Initiatoren auf einen Missstand aufmerksam machen.

„In den vergangenen 27 Jahren sind etwa 75 Prozent der Insekten in Deutschland verschwunden“, sagt Sarah Morwinski vom BUND Dresden. Schuld sei vor allem der Einsatz von Ackermitteln wie Glyphosat. Dadurch gehe die Artenvielfalt der Pflanzen zurück, die von den Bienen benötigt wird. „Der Schwund ist nicht gut für das Ökosystem“, erklärt Morwinski weiter. „Einerseits bestäuben die Bienen Pflanzen, andererseits dienen sie für andere Tiere als Futter.“

Das Insektenhotel im Alaunpark ist ein Pilotprojekt des BUND Dresden. Die rund 400 Euro, die notwendig waren, haben die beiden Vereine von einer Stiftung bekommen. Mit drei Leuten – darunter ein Holzbauer – wurde an dem Bauwerk gebastelt. Dabei sind Nistmöglichkeiten für verschiedene Bienenarten entstanden. So stehen für die Mauerbiene Ziegel bereit, da sie sich normalerweise in Mauerritzen und Felsspalten niederlässt. Die Insekten fliegen die Bohrlöcher in den Ziegeln oder Holzstücken an, legen dort ihre Larven sowie Nektar ab und verschließen die Löcher. Die Larven können sich von dem gesammelten Nektar ernähren, bevor sie das Insektenhotel verlassen.

Aufmerksame Beobachter können also nicht nur horchen, sondern auch nachschauen, ob im Gemeinschaftsgarten im Alaunpark bereits Bienen heimisch geworden sind. Der steht ohnehin für alle Interessierten offen. „Wenn jemand mitmachen will, ist es uns das Liebste, wenn er uns anspricht und nach einem freien Platz zum Säen fragt“, erklärt Alexander Polte, Vorstand des Vereins Stadtgärten. Bisher funktioniere das sehr gut. 2016 ist der Gemeinschaftsgarten gegründet worden. Im vergangenen Jahr wurden ein Weg sowie ein unterfahrbares Beet angelegt, damit auch Rollstuhlfahrer mitgärtnern können.

Quelle: https://www.saechsische.de/es-summt-im-alaunpark-3922166.html

Wildbienennistkasten bei den Stadtgärtnern auf dem Alaunplatz

Wildbienennistkasten bei den Stadtgärtnern auf dem Alaunplatz

Die Stadtgärtner auf dem Alaunplatz haben heute mit Unterstützung des BUND eine Nisthilfe für Wildbienen installiert. Seit heute Nachmittag findet dort das Saisoneröffnungsfest des Stadtgärten e.V. statt.In einem gemeinsamen, von der Naturstiftung David finanzierten Projekt planten und bauten der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Dresden und der Stadtgärten e.V., der einen Gemeinschaftsgarten auf dem Alaunplatz betreibt, eine Nisthilfe für Wildbienen.

Diese wurde zum Fest mit Nistmaterial befüllt und für die summenden Bewohner feierlich eröffnet. Ein Schild informiert darüber, was Nisthilfen sind und warum es wichtig ist, die Artenvielfalt der Insekten zu erhalten.

In einer Pressemitteilung weist der BUND in Dresden darauf hin, dass die Wildbienen bedroht sind. Mehr als die Hälfte der heimischen Wildbienenarten stehen auf der Roten Liste. Der volkswirtschaftliche Schaden, der daraus entstehe, beläuft sich nach Angaben des BUND auf ca. 2,5 Milliarden Euro. Wildbienen und Honigbienen zählen zu den wichtigsten Bestäubern im Ökosystem gehören.

„Die intensive Landwirtschaft ist durch den hohen Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln großer Mitverursacher des Insektensterbens“, sagt Jutta Wieding, Vorsitzende des BUND Dresden. Deshalb werben die Naturschützer gemeinsam mit Stadtgärtnern für mehr Grünflächen, Wiesenblumen, Permakulturen und Nistplätze. Durch das Projekt soll Bewusstsein für die Problematik geschaffen und die Artenvielfalt der Insekten auf dem Alaunplatz erhöht werden. Für Interessierte stellen die Aktivisten eine Bauanleitung für Nisthilfen zur Verfügung, damit es bald wieder in vielen Gärten summt und brummt.

Stadtgärtnern auf dem Alaunplatz

  • Den Stadtgarten auf dem Alaunplatz gibt es schon seit 2016, weitere Infos dazu unter www.stadtgaerten.org
BUND-Vertreter und Stadtgärtner haben die Nisthilfe für Wildbienen eröffnet. Foto: PR/Ida Hadel

Jutta Wieding und Sarah Morwinski (vom BUND) und die Stadtgärtner Alexander Polte und Jonas Oeij (v.l.) haben die Nisthilfe für Wildbienen eröffnet. Foto: PR/Ida Hadel

quelle: https://www.neustadt-ticker.de/62841/aktuell/wildbienen-fuer-den-alaunplatz0

20. April 2018 | Wildbienen, Naturschutz, Lebensräume

Bald summt es wieder im Alaunpark.

Am Freitag, den 20. April, wurde im Stadtgarten im Alaunpark feierlich eine Nisthilfe für Wildbienen eröffnet. Anlass ist das Saisoneröffnungsfest des Stadtgärten e.V.

In einem gemeinsamen, von der Naturstiftung David finanzierten Projekt planten und bauten der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Dresden und der Stadtgärten e.V., der einen Gemeinschaftsgarten im Alaunpark betreibt, eine Nisthilfe für Wildbienen. Diese wurde zum Fest mit Nistmaterial befüllt und für die summenden Bewohner feierlich eröffnet. Ein Schild informiert darüber, was Nisthilfen sind und warum es wichtig ist, die Artenvielfalt der Insekten zu erhalten.

Denn: In den letzten 27 Jahren sind 75 % der Biomasse der Insekten in Deutschland verschwunden. Über die Hälfte der heimischen Wildbienenarten stehen auf der Roten Liste. Der volkswirtschaftliche Schaden, der daraus entsteht beläuft sich auf ca. 2,5 Milliarden Euro, da Wildbienen und Honigbienen zu den wichtigsten Bestäubern im Ökosystem gehören. „Die intensive Landwirtschaft ist durch den hohen Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln großer Mitverursacher des Insektensterbens. Deshalb werben wir gemeinsam mit dem Stadtgärten e.V. für mehr Grünflächen, Wiesenblumen, Permakulturen und Nistplätze“ so Jutta Wieding, Vorsitzende des BUND Dresden. Durch das Projekt wird Bewusstsein für die Problematik geschaffen und die Artenvielfalt der Insekten im Alaunpark erhöht. Für Interessierte stellen wir eine Bauanleitung für Nisthilfen zur Verfügung, damit es bald wieder in vielen Gärten summt und brummt.

Weitere Informationen: www.stadtgaerten.org

Pressekontakt: Sarah Morwinski (Projektkoordinatorin), Tel.: 0351 / 275 14800, sarah.morwinski(at)bund-sachsen.de

Quelle: https://www.bund-dresden.de/service/news/detail/news/eroeffnung-der-bund-nisthilfe-fuer-wildbienen-im-stadtgarten-alaunpark/

Presse 2017

Presse 2016

Bericht aus der Dresdner Neueste Nachrichten (DNN) vom 30.03.2016

In Dresden wächst die Zahl der Gemeinschaftsgärten stetig. Jetzt kommt wieder ein neues Projekt dazu. Mitten im Alaunpark in der Dresdner Neustadt entsteht ein Gemeinschaftsgarten. Jeder, der Lust und Laune hat, kann dort mit gärtnern. Offizielle

Arbeitseinsatz vor Ostern im Alaunpark. Hier entsteht ein Gemeinschaftsgarten.

Dresden.  20 Gemeinschaftsgärten umfasst das Gartennetzwerk Dresden mittlerweile. Jetzt kommt wieder ein neues Projekt hinzu – und zwar mitten im Alaunpark in der Dresdner Neustadt.

Vor Ostern gab es dort einen großen Arbeitseinsatz. Ein 17 Meter tiefer Brunnen wurde gebohrt. Viele junge Leute stachen Rasen ab, ackerten den Boden um, siebten Erde, entfernten große Steine und Glasscherben, legten einen Rundweg an, zimmerten Hochbeete, pflanzten eine Hecke und setzten einen Zaun. Diese Woche wird die Pumpe für den Brunnen installiert.

Initiator des Ganzen ist der Stadtgärten e.V. Dieser existiert seit 2014. 18 aktive Mitglieder zählt er nach eigenen Angaben. „Wir würden am liebsten alle öffentlichen Räume, Plätze und Parks zu fruchtbaren Experimentierfeldern machen“, wie man auch auf der Vereinsseite im Internet nachlesen kann. Im Alaunpark wurde nun also der Anfang gemacht.

Da das Ganze auf einer städtischen Grünfläche passiert, geht das nur in Zusammenarbeit mit der Stadt. Dort fand der Verein offene Ohren. „Wir haben uns zusammen vielleicht drei Dutzend mögliche Pachtflächen angesehen“, erzählt Paul Raphael Stadelhofer, Geschäftsführer des Stadtgärten e.V. Er hat an der TU Philosophie studiert, schreibt gerade an seiner Dissertation und verdient seinen Lebensunterhalt als Projektmanager für das Fundraiser-Magazin. Wie die anderen Mitglieder arbeitet er für den Stadtgärten e.V. ehrenamtlich.

320 Quadratmeter ist der neue Gemeinschaftsgarten im Alaunpark groß. Neben den schon erwähnten Hochbeeten, dem Rundweg und der Hecke u.a. mit Beerensträuchern soll er ein begehbares begrüntes Tipi, ein Hügelbeet, viele normale Beete und später auch ein Insektenhotel sowie Nisthilfen für andere Tiere bekommen. Der Gestaltungsplan entstand in Gemeinschaftsarbeit, die Ideen vieler flossen ein. Mitmachen kann ausdrücklich jeder. „Gestaltungswunsch, Ideenreichtum und Engagement sind herzlich eingeladen, bei uns Wurzeln zu schlagen“, wird in einer Vereinsmitteilung Vorstandsmitglied Alexander Polte zitiert.

Wie das Ganze am Ende gärtnerisch umgesetzt und vor allem organisiert wird, das ist offensichtlich noch in der Diskussion. „Wir haben an alle, die Interesse bekundet haben mitzumachen, Saatgut ausgegeben“, so Paul Stadelhofer. Kontakte gibt es u.a. zum Kindergarten Alaunkids. Der will mit den Kindern die ersten Beete mit Gemüse, Blumen und Kräutern bepflanzen. „Der Bepflanzungsplan soll zur Eröffnung des Gartens am 9. April erstellt werden“, sagt der Geschäftsführer des Vereins.

Obwohl der Garten umzäunt ist soll er jederzeit öffentlich zugänglich bleiben. Dass der eine nicht versehentlich und unwissend dort ackert, wo der andere schon gesät und gepflanzt hat, könnten Steckschilder und eine Informationstafel am Eingang regeln, so die Überlegung. Die Vereinsmitglieder wollen natürlich selbst so oft wie möglich vor Ort sein und auch dafür sorgen, dass das nötige Werkzeug vorhanden ist.

Der Stadtgärten e.V. sieht sich nach eigenen Angaben als Impulsgeber für einen partizipativen Umgang mit dem öffentlichen Raum. Das Alaunparkprojekt sei erst der Anfang. Finanziert wird die Pacht gegenwärtig durch die Beiträge der Vereinsmitglieder und durch Spenden. Unterstützer hat der Verein für sein Pilotprojekt bei der Sächsischen Umweltakademie des Urania e.V., bei der Schönenberger Systeme GmbH, der Stiftung Äußere Neustadt Dresden, dem Gartenbau-Ingenieurbüro Volker Croy, H-CoTec, Copyland Dresden, dem Spätshop am Goldenen Reiter und den solidarischen Landwirten von dem Projekt „Dein Hof“ in Radebeul. Weitere Unterstützer und Spender sind natürlich willkommen.

Von Catrin Steinbach

Bericht aus der SZ vom 26.03.2016

Bericht aus der CAZ vom 22.03.2016

Der Alaunpark als Schweizer Käse? Viel besser! Am 21. März wurde in dem beliebten Park ein Loch für einen Brunnen gebaut, denn hier entsteht ein Gemeinschaftsgarten.

Noch haben Yannick Baumann (Foto rechts), Student der Europäischen Sprachen an der TU Dresden im 1. Mastersemester, und Alexander Polte, der an der TUD Soziologie und Psychologie im 13. Semester studiert, die Hände in den Hosentaschen. Das dürfen sie fürs Foto auch mal, denn bald wird wieder richtig angepackt. „Mit dem Garten wollen wir, dass möglichst viele Interessen in die Gestaltung des öffentlichen Raums eingebracht werden können“, sagt Yannick. „Wir haben vorab Saatgut organisiert, Werkzeug und Pflanzen gesammelt und mit knapp 60 Kindern aus dem Kindergarten Alaunkids die ersten Pflanzen angezogen. Das Mehr-Generationen-Projekt kann also ab April anwachsen.“ Die Mittel für den Brunnen und eine Pumpe hat der Verein von der Stiftung Äußere Neustadt sowie durch eine Spende der Schönenberger Systeme GmbH erhalten.

Rund 40 Engagierte des Freiwilligen Ökologischen Jahres der Sächsischen Umweltakademie des Urainia e.V. wollen zum Landesaktionstag am 24. März 2016 die Infrastruktur des Gartens anlegen. Sie bauen Hochbeete, einen Kompost, das Gerüst für ein begrünbares Tipi und sie legen eine essbare Hecke auf der Südseite des Gartens an.

Ab dem 1. April 2016 sollen unter anderem Tomaten, Gurken, Sonnenblumen und verschiedene Kräuter angepflanzt werden. Der Grundstock an Saatgut wurde von dem Naturkost-Markt Biosphäre und über eine Saatgut-Börse des Dresdner Gartennetzwerks bereitgestellt. Am 9. April wird der Garten dann mit einer öffentlichen Feier eingeweiht. Dabei können Hobbygärtner oder alle, die es noch werden wollen, ihre Wünsche einbringen und selbst Hand anlegen.

„Ich finde es gut, den Stadtraum mitzugestalten und dabei Menschen zusammenzubringen“, sagt Alex: „Wenn wir sie dazu motivieren können mitzumachen und Essen im Park anzubauen – Bombe!“ In diesem Sinn soll ein Infosystem, das der Verein unter Betreuung des ehemaligen HTW-Studenten und Gartenbau-Ingenieurs Volker Croy erstellt, Besuchern dabei helfen, mehr über ökologischen Gartenbau zu lernen. Damit erklärt, wie man mitmachen kann, welche anderen Projekte in Dresden existieren und wie man das Obst und Gemüse aus dem Garten selbst anbauen und Saatgut nachziehen kann.

Weitere Infos über den Verein und den Garten im Alaunpark findet ihr im Internet auf www.stadtgaerten.org. Weitere Infos über die Urban-Gardening-Szene in Dresden bekommt ihr auf www.dresden-pflanzbar.de.

Text und Foto: Paul Stadelhofer

Quelle: http://www.caz-lesen.de/dresden-news/urban-gardening-essen-aus-dem-alaunpark.html