Juni: Nützlingsförderung ist Nützlingsfütterung

Eine Biene auf einer Kornblumenblüte. (Paul Stadelhofer)

Wer die Schädlinge im Garten ökologisch bekämpfen oder eindämmen will,
braucht Nützlinge. Als Nützlinge werden Tiere bezeichnet die dem
Menschen Helfen seine Pflanzen zu schützen oder zu bestäuben. Zu den
Nützlingen zählen verschiedene Schnecken wie der Tiegerschnegel genauso
wie Marienkäfer, Laufkäfer (die auch Schnecken jagen), Florfliegen,
Raubfliegen, Schlupfwespen, Brackwespen, Spinnen, Singvögel, Igel und
viele mehr. Aber was machen die Nützlinge wenn Ihre Pflanzen nichts
haben, wenn sie gesund sind?

Eine ausreichende Nahrungsversorgung ist wichtig. Deswegen ist es ratsam
in einer oder mehr abgelegenen Gartenecken leichter befallene Pflanzen
anzubauen oder wachsen zu lassen, damit es Futter für die Nützlinge gibt.
Je gesünder eine Pflanze ist, je weniger Tiere ihre Blätter anfressen,
desto schlechter für die Insekten und Nützlingpopulation.

“Schmetterlingsflieder” hingegen ist nicht gut für Schmetterlinge, weil
nur die erwachsenen Tiere Nahrung finden, aber keine Raupe das Laub frisst.

Unser Tipp: Einfach ein paar heimische Pflanzen wie Kornelkirschen, Johannisbeeren, Wildrosen, Malven, Schafgarbe, Spitzwegerich, Sauerampfer oder
Wildblumen im Garten anbauen und sich über die “Schädlinge” freuen, denn
diese sind der Treibstoff für Ihre Nützlinge. Je zerfressener das Blattwerk, desto nützlicher ist die Pflanze für die
Insektenwelt.

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